Die Biografien der einzelnen Bandmitglieder sind teilweise lang. Die Geschichte von Wild Wood ist dagegen noch sehr jung. Erst seit Dezember 2019 gibt es den Namen und dennoch verbindet die sechs Musiker aus Simbach am Inn eine lange Freundschaft, die nach 10 Jahren Whiskey for Breakfast nun neu geschrieben wird. Da passt es gut, dass seit letztem Jahr zwei neue Mitglieder dazugestossen sind. Bernhard Meier und Peter Amann.  Die Gründerväter hingegen können bereits auf 40 Jahre Musikerfahrung verweisen. Harald und Michi Schuster zum Beispiel. Die beiden Brüder verbindet ein langer gemeinsamer musikalischer Weg durch viele verschiedene Genres. Klaus Geiwagner hat bereits in jungen Jahren Rockmusik gespielt und Hans-Peter Klein steht als „Beginner“ nun auch schon seit 10 Jahren auf der Bühne.  Mit den zwei "Neuen" rundet sich das Bild ab. Bernhard Meier als bekannter Simbacher Pianist und Peter Amann als Drummer aus der Region. Verbinden tut jedoch alle Bandmitglieder eines: Die Liebe zur Musik – egal welche Stilrichtungen. 

Mit Wild Wood trifft man sich bei Blues, Funk, Soul, Rock ... und den ersten Eigenkompositionen. Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Keyboard Harp und Gesang. Eine klassische Besetzung. In eine Schublade passt die Band dennoch nicht. 

Live zu performen ist das Lebenselixier  jeder Band. Die ersten Shows sind gebucht und viele weitere werden folgen. Doch zukünftig sollen mehr eigene Stücke komponiert, arrangiert und im Homestudio (schu-rec-studio) von Michi Schuster auch recorded werden. 

Eine musikalische Reise beginnt. Wild, funky, ehrlich und mit dem richtigen Groove.

Mike

guitar/banjo/dobro/cigar box/vocals

Schon als Knirps durfte Mike an der alten Jazz Archtop (Hopf 60’) seines Vaters Willi, der selbst Musiker war, zupfen oder ihm beim Singen, Gitarre oder Mundharmonika spielen zuhören. Die Liebe zur Musik und im Speziellen zu Saiteninstrumenten war somit entfacht und schon bald begann er, zuerst als Autodidakt, später als Musikschüler von Mitgliedern der damaligen Band Kajetan Gitarre zu spielen. Die ersten Live Auftritte folgten und Mike performte als Gitarrist und Background Sänger in diversen Bands (Aesculap / Eddy Speed & the Flintstones / Isidor / Mind Power / Simple Service). Ständiger musikalischer Wegbegleiter in allen Combos war und ist sein Bruder ‚Halla’ als Lead Sänger. Wenngleich über all die Jahre hinweg in unterschiedlichsten Genres (Rock, Rockabilly, New Wave, Jazz-Rock, Soul, Funk, Rock&Roll…) gespielt wurde, blieb er einer Musikrichtung immer treu. Dem BLUES!

Später fing Mike an Congas, Bongos und andere Schlaginstrumente zu spielen und er ist seit vielen Jahren auch Percussionist, Background Sänger und ,Host’ der 11-köpfigen Soul&Funk Formation The Planet Groove Connection.

Vor mehr als 10 Jahren beschloss er schließlich Banjo und Squareneck Dobro zu erlernen und war Gründungsmitglied von Whiskey for Breakfast, einer Blue(s)grass Combo, in der ausschließlich Naturinstrumente zum Einsatz kamen. Über viele Jahre hinweg wurden zahlreiche Live Konzerte bestritten und 2014 endlich die CD DOWN HOME veröffentlicht. Seit circa 5 Jahren befasst sich Mike sehr intensiv mit dem Thema Home Recording und er installierte sukzessive sein eigenes Home Studio (schu-rec-studio). Im September 2019 veröffentlichte er als Solo Künstler MIKE SCHU mit Hilfe des US Distributors CD Baby seine erste Eigenkomposition SEEMS als Single (zu hören auf Spotify/iTunes/Amazon/YouTube/Deezer/CD Baby…).

mike schu

Mike`s spotify playlist

Klaus "Gei" Geiwagner

Bass

Wie bei vielen begann Gei´s musikalischer Lebenslauf mit Gitarrenunterricht. Es wurde aber sehr schnell klar, dass Engagement und Lernwille nicht für sechs Saiten reicht und somit wählte Gei für die Schülerband, die zwar mehrere Namen aber nur einen Auftritt hatte, den Bass als Instrument. Obwohl die Karriere jener Schülerband ziemlich schnell und unspektakulär zu Ende ging und diesem Ende etliche Jahre ohne Bandbeteiligung folgten, blieb der Wunsch Musik zu machen erhalten und führte schließlich zur Gründung von „Whiskey for Breakfast“ einer Blues- und Bluegrassband, die es während ihrer zehnjährigen Schaffenszeit zu lokalem Ansehen und der Veröffentlichung einer CD gebracht hat. Passend zum Bluegrass wechselte Gei für diese Band zur Mandoline und war bei einigen Songs für den Gesang zuständig. Doch irgendwann ging auch die Zeit von WfB zu Ende und  ein neues Projekt betrat die Bühne. Es kam „Wild Wood“ und es war wieder soweit: „The Bass is Back“!

Gei`s Deezer playlist

Harald Schuster, HALLAvox

Leadvoacals

Geprägt von der Musikbegeisterung seines Vaters, kaufte sich HALLA kurz vor seinem Schulabschluss einen Höfner-Violinen-Bass. Damals wie heute vom Sound der Beatles maßgeblich beeinflusst, mußte es natürlich ein Beatles Song (Get Back) sein, den ihm sein Musiklehrer Kajetan Löffler als erstes Lied beibrachte.

Mit Aesculap, seiner ersten Band sammelte Harald zusammen mit seinem Bruder Mike erste Bühnenerfahrungen als Leadsänger und Bassist. Weitere Bandprojekte wie Eddy Speed & the Flintstones, Mindpower, The Planet-Groove-Connection, Rica Salsa oder etwa Simple Service und Whiskey for Breakfast sorgten für viel Bühnenerfahrung als Leadsänger in ganz unterschiedlichen Besetzungen und Stilrichtungen: Rockabilly, Blues, Soul, Latin Music, Rock, oder Bluegrass & Country! Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich Halla von seinem Bruder Mike musikalisch fast nie trennte, die Schuster Brothers sind seit fast 40 Jahren gemeinsam ON STAGE! Harald beschäftigt sich aber auch alleine mit Musik und Gesang. So sind für Ihn, über Jahre hinweg Gesangs-und Pianounterricht in der freien Musikschule La Musica echte Therapie für Geist und Seele, wie er selbst feststellt. In seinem „Musikkeller“ arbeitet er aktuell an der Fertigstellung eines kleinen Home Studios, um eigene Songs aufnehmen zu können oder sich intensiv mit seinen Vocals und den entsprechenden (Live) Effects auseinander zu setzen.

Der Livemusik bleibt HALLAvox dennoch treu, WILD WOOD heißt das neue, 2020 startende Bandprojekt, natürlich als Leadsänger und natürlich mit Bruder Mike........

HALLAvox' Spotify Playlist

Peter Amann

Drums

Mit 9 Jahren baute sich Peter sein erstes Schlagzeug aus leeren Blechdosen, die verschlossen und mit unterschiedlich viel Wasser befüllt waren. Der Verschleiß an Salatbesteck (Sticks) überzeugte seine Mutter, in soliden Schlagzeugunterricht zu investieren. So durfte Peter über Jahre bei Christian Lindner in München richtig guten Schlagzeugunterricht nehmen. Als dem Gymnasiasten die Teilnahme am Musikleistungskurs mit Schlagzeug überraschend nicht genehmigt wurde, entschied er trotzdem daran teilzunehmen und ein Instrument zu erlernen, das nicht genehmigungspflichtig ist. So betrat der 17jährige die Kollegstufe mit Blockflöte als Anfänger. Mit Grifftabelle und seinem Saxophon-Lehrer erarbeite er sich die Anforderungen des Kultusministeriums. Und der Keyboarder seiner Rockband begleitete seinen „flötenden Schlagzeuger“ bei allen praktischen Prüfungen bis zum Abitur. Trotzdem blieb das Schlagzeug sein Instrument erster Wahl, mit dem er neben verschiedenen Blues-, Rock- und Bigband-Bands in München und Niederbayern v. a.„Trouble Sticks“, eine Münchner Rhythm&Blues-Band, über 8 Jahre begleitete.

„Wood“ begeistert den heute 51-jährigen Schreinermeister schon lange - seit seiner Jugend war seine Vorliebe für Holz deutlich. Mit 15 Jahren kaufte er sich ein Massivholz-Schlagzeug von TROYAN. Täglich erfreut er sich immer noch an dem satten Klang dieses handwerklich gefertigten Instruments.

Sein lang verschwiegener Wunsch, in einer Funk-Band zu spielen, wurde schnell wahr, als er sich damit seinem Freund Bernhard Maier (Wild Wood-Keyboarder) öffnete.

Moritz Lehner, der bis Dezember 2021 als Schlagzeuger bei Wild Wood spielte, gab wegen Zeitmangels seinen Posten gerne an Peter Amann ab.

Bernhard Maier

Piano

Seine ersten Töne spielte der sechsjährige Bernhard unter den strengen Augen seiner Mutter. Dann kam er unter die Fittiche einer nicht minder rigorosen Musiklehrerin am Institut Marienhöhe. Irgendwann bei dem 27. Menuett und der 15. Sonatine juckten ihn seine Finger nach anderen Instrumenten. Er beendete seine Tastenkarriere mit 12 und begann dann statt Saiten mit Hämmern zu traktieren, dieselbigen zu zupfen und zu schlagen. Dabei musste irgendwas schiefgelaufen sein, denn statt Bach durfte es plötzlich Blues sein, statt Beethoven hörte er die ersten Bossa-Akkorde. Zu verdanken war das dem damals sehr moderne Gitarrenunterricht an der Braunauer Musikschule. Solchermaßen musikalisch um 180° gewendet, zog es ihn schließlich doch wieder zurück zu den Keys, wo er dann seine neuen Rhythmen und Chords übertrug. Bernies Boogie-Woogie-Phase war geboren.

Der Rest ist schnell erzählt, nach dem Blues kam der Rock, schließlich der Jazz-Rock und dann blieb irgendwann der Jazz übrig, der ihm ein „weites Feld“ eröffnete, das aus seiner Sicht bis heute nicht annähernd ausreichend bestellt ist. Da gäbe es für mehrere Leben viel zu tun.

Als Autodidakt zumeist mit befristeten Projekten in der Region beschäftigt und sonst als Solist unterwegs, landete plötzlich eine Einladung von Wild Wood auf seinem Tisch. Da er schon immer gern Funk-Riffs und Soul-Voicings ausprobieren wollte, fiel die Entscheidung sehr schnell. Persönlich sieht er es als Glücksfall an, dass er bei Wild Wood mitspielen darf. Und hat einen Riesen-Spaß dabei! Und hoffentlich auch das zukünftige Publikum.

Hans-Peter "HP" Klein

Gitarre und Bluesharp

HP ist ein Spätberufener in Sachen Musik. Erst mit seinem 40sten Geburtstag erfüllte sich sein Traum und die erste Gitarre wurde angeschafft und Unterricht genommen. Zu Beginn war die Motivation einmal am Lagerfeuer spielen zu können, doch durch seine musikalischen Freunde und der Idee zu einem Geburtstag als Band aufzutreten, wurde HP plötzlich zum Bandmusiker. Zehn Jahre spielte Whiskey for Breakfast kleine und größere Bühnen. Akkustiksound im Bluegrass-Stil und HP an der Gitarre und der Bluesharp. „Ich habe viel über Musik gelernt in dieser Zeit und mit Michi als meinen Mentor mich stetig am Instrument verbessert“. Mit Wild Wood wird nun die nächste Stufe gezündet. Eine geschenkte Maya Strat E-Gitarre aus den 80er Jahren eines Freundes und ein Fender Verstärker bilden die Grundlage für einen völlig neuen Stil. Blues, Funk, Soul und rockige Elemente werden in den Songs verarbeitet. „Meine musikalische Reise geht weiter und ich bin froh Teil dieses Projekts zu sein“.

HP`s Spotify Playlist